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Wie lange dauert die Erstellung einer neuen Website für ein KMU?

Raphael Grabher
vor 17 Minuten
6 Min. Lesezeit

Eine neue Website soll möglichst schnell online gehen. Gleichzeitig soll sie professionell aussehen, auf dem Smartphone funktionieren, bei Google gefunden werden und das Unternehmen verständlich präsentieren.


Die Frage „Wie lange dauert die Erstellung einer neuen Website?“ gehört deshalb zu den häufigsten Fragen vor einem Website-Projekt.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Die tatsächliche Dauer hängt weniger davon ab, wie schnell einzelne Seiten gestaltet werden können, sondern vor allem von Umfang, Vorbereitung, Inhalten, Funktionen und Abstimmungen.


Eine kompakte Unternehmenswebsite mit vorhandenen Texten und Bildern kann deutlich schneller umgesetzt werden als ein vollständig neuer Auftritt mit individueller Struktur, Foto- und Videoproduktion, mehreren Leistungsseiten, Formularen und besonderen Funktionen.

Für KMU in Vorarlberg, Liechtenstein, der Bodenseeregion und im Raum Innsbruck ist daher eine realistische Planung wichtig. Eine Website sollte weder unnötig lange dauern noch unter Zeitdruck veröffentlicht werden, obwohl wichtige Inhalte noch fehlen.




Warum jede Website einen anderen Zeitplan benötigt

Nicht jede Unternehmenswebsite erfüllt dieselbe Aufgabe.

Ein Restaurant benötigt möglicherweise Informationen zu Öffnungszeiten, Speisekarte, Reservierung und Standort. Ein Hotel muss Zimmer, Ausstattung, Anreise und Freizeitmöglichkeiten darstellen. Ein Handwerksbetrieb möchte Leistungen, Projekte und Einsatzgebiet zeigen. Ein IT-Unternehmen muss oft komplexe Angebote verständlich erklären.

Schon dadurch entstehen sehr unterschiedliche Anforderungen.


Der Zeitplan hängt unter anderem von folgenden Fragen ab:

  • Wie viele Seiten werden benötigt?

  • Gibt es bereits eine klare Struktur?

  • Sind Texte und Bilder vorhanden?

  • Muss ein neues Design entwickelt werden?

  • Werden Formulare oder besondere Funktionen benötigt?

  • Gibt es mehrere Sprachen?

  • Soll ein Blog oder ein Veranstaltungsbereich integriert werden?

  • Wie viele Personen entscheiden über die Freigabe?

  • Wie schnell können Rückmeldungen erfolgen?

Je früher diese Punkte geklärt werden, desto zuverlässiger kann der Ablauf geplant werden.



Die Vorbereitung entscheidet über die Geschwindigkeit

Viele Verzögerungen entstehen nicht während der technischen Umsetzung, sondern bereits vor oder während der Inhaltsphase.

Eine Website kann erst sinnvoll aufgebaut werden, wenn klar ist, welche Leistungen, Zielgruppen und Informationen im Mittelpunkt stehen.

Fehlen diese Grundlagen, müssen Entscheidungen während der Gestaltung immer wieder neu getroffen werden.

Eine gute Vorbereitung umfasst beispielsweise:

  • Ziele der Website

  • wichtigste Zielgruppen

  • vorhandene und neue Leistungen

  • gewünschte Kontaktwege

  • benötigte Unterseiten

  • vorhandenes Bildmaterial

  • Zuständigkeiten für Freigaben

  • technische Anforderungen

  • gewünschte Funktionen

Je klarer diese Informationen vorliegen, desto effizienter kann die Website entwickelt werden.

Das bedeutet nicht, dass das Unternehmen bereits ein fertiges Konzept liefern muss. Die Struktur kann gemeinsam erarbeitet werden. Wichtig ist jedoch, dass notwendige Informationen und Entscheidungen verfügbar sind.



Der typische Ablauf eines Website-Projekts

Auch wenn jedes Projekt unterschiedlich ist, folgt die Erstellung einer neuen Website häufig mehreren grundlegenden Phasen.


1. Erstgespräch und Zieldefinition

Zu Beginn wird geklärt, was die Website leisten soll.

Dabei geht es nicht nur um das gewünschte Aussehen. Wichtig sind auch Zielgruppe, Leistungen, Einzugsgebiet und die wichtigsten Handlungen, die Besucher durchführen sollen.

Mögliche Ziele sind:

  • Kontaktanfragen erhalten

  • Leistungen verständlich präsentieren

  • Buchungen vorbereiten

  • Bewerbungen ermöglichen

  • Veranstaltungen kommunizieren

  • Informationen bereitstellen

  • regionale Sichtbarkeit verbessern

Aus diesen Zielen entsteht die Grundlage für Struktur und Inhalt.


2. Seitenstruktur und Nutzerführung

Anschließend wird festgelegt, welche Seiten und Abschnitte benötigt werden.

Dabei sollte nicht möglichst viel Inhalt untergebracht werden. Die Website soll übersichtlich bleiben und Besucher schnell zu den passenden Informationen führen.

Typische Bereiche sind:

  • Startseite

  • Leistungen

  • Über das Unternehmen

  • Projekte oder Referenzen

  • häufig gestellte Fragen

  • Kontakt

  • Impressum und Datenschutz

Je nach Betrieb können zusätzliche Seiten sinnvoll sein, beispielsweise für Zimmer, Veranstaltungen, Karriere, einzelne Leistungsbereiche oder Standorte.


3. Inhalte vorbereiten

Texte, Bilder und Videos sind ein zentraler Bestandteil des Projekts.

Wenn Inhalte bereits vorhanden sind, müssen sie häufig trotzdem geprüft und überarbeitet werden. Texte einer alten Website passen möglicherweise nicht mehr zur neuen Struktur. Bilder können veraltet oder für moderne Bildschirmgrößen ungeeignet sein.

Fehlen Inhalte vollständig, müssen sie neu erstellt werden.

Dazu können gehören:

  • Webseitentexte

  • Überschriften

  • Leistungsbeschreibungen

  • Teamvorstellungen

  • Fotos

  • Videos

  • Downloads

  • Logos und Grafiken

  • rechtliche Pflichtangaben

Diese Phase hat oft den größten Einfluss auf den Zeitplan.



Warum fehlende Texte ein Projekt stark verzögern können

Das Design einer Website hängt eng mit den Inhalten zusammen.

Ein Bereich für zwei kurze Sätze wird anders gestaltet als ein Abschnitt mit ausführlicher Erklärung. Ein großes Bild benötigt eine andere Aufteilung als mehrere kleine Projektaufnahmen.

Werden Texte erst nach der Gestaltung geliefert, müssen Seiten häufig erneut angepasst werden.

Deshalb ist es sinnvoll, Inhalte frühzeitig zu entwickeln oder zumindest den ungefähren Umfang zu kennen.

Besonders hilfreich ist eine klare Zuständigkeit. Eine Person im Unternehmen sollte Informationen sammeln, Rückfragen beantworten und Freigaben koordinieren.

Wenn viele Personen einzeln Inhalte liefern oder Entscheidungen treffen, entstehen leicht unterschiedliche Versionen und widersprüchliche Rückmeldungen.



Design und technische Umsetzung

Sobald Struktur und Inhalte ausreichend vorbereitet sind, beginnt die eigentliche Gestaltung.

Dabei werden unter anderem festgelegt:

  • Farben

  • Schriften

  • Abstände

  • Bildgrößen

  • Seitenaufbau

  • Buttons

  • Formulare

  • Navigation

  • mobile Darstellung

  • visuelle Hierarchie

Bei einer professionellen Website geht es nicht nur darum, einzelne Seiten schön zu gestalten.

Alle Bereiche müssen zusammenpassen. Die Navigation muss verständlich sein. Buttons sollen klar erkennbar sein. Texte müssen gut lesbar bleiben. Bilder sollen zur Marke passen.

Auch technische Einstellungen werden vorbereitet, beispielsweise Formulare, Weiterleitungen, Seitentitel, Meta-Beschreibungen und Verknüpfungen.



Mobile Optimierung benötigt eine eigene Kontrolle

Eine Website ist nicht fertig, wenn sie nur auf einem großen Bildschirm gut aussieht.

Inhalte müssen auch auf Smartphones und Tablets funktionieren. Dabei werden Elemente oft neu angeordnet, Abstände angepasst und Texte anders dargestellt.

Besonders geprüft werden sollten:

  • Navigation

  • Schriftgrößen

  • Buttons

  • Formulare

  • Bilder

  • Abstände

  • Ladeverhalten

  • Kontaktmöglichkeiten

Die mobile Optimierung benötigt Zeit, weil nicht jede Gestaltung automatisch auf allen Geräten gleich gut funktioniert.

Gerade regionale Unternehmen werden häufig über das Smartphone gesucht. Wer unterwegs nach einem Restaurant, Hotel, Handwerksbetrieb oder Dienstleister sucht, erwartet eine schnelle und verständliche mobile Website.



Funktionen beeinflussen den Zeitplan

Einfache Informationsseiten lassen sich schneller umsetzen als Websites mit umfangreichen Funktionen.

Zusätzlichen Aufwand verursachen beispielsweise:

  • individuelle Anfrageformulare

  • Buchungs- oder Reservierungssysteme

  • Bewerbungsbereiche

  • Veranstaltungsdatenbanken

  • mehrsprachige Inhalte

  • Mitgliederbereiche

  • Newsletter-Anbindungen

  • externe Schnittstellen

  • dynamische Projektseiten

  • besondere Filterfunktionen

Diese Funktionen müssen nicht nur eingebaut, sondern auch getestet werden.

Ein Formular sollte beispielsweise auf verschiedenen Geräten funktionieren, die richtigen Informationen abfragen und Anfragen zuverlässig zustellen.

Deshalb sollte bereits zu Beginn geklärt werden, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden. Nicht jede technische Möglichkeit bietet automatisch einen Mehrwert.



Feedback kann ein Projekt beschleunigen oder bremsen

Eine neue Website entsteht in Zusammenarbeit.

Während des Projekts werden Entwürfe, Seiten und Inhalte abgestimmt. Schnelle, klare und gebündelte Rückmeldungen helfen dabei, den Zeitplan einzuhalten.

Schwierig wird es, wenn:

  • Rückmeldungen über mehrere Personen verteilt eintreffen

  • Entscheidungen immer wieder geändert werden

  • neue Anforderungen erst spät dazukommen

  • Inhalte mehrfach vollständig ersetzt werden

  • Freigaben über längere Zeit offenbleiben

  • verschiedene Ansprechpartner unterschiedliche Wünsche haben

Hilfreich ist eine gemeinsame Rückmeldung pro Abstimmungsrunde.

Das bedeutet nicht, dass Kritik vermieden werden soll. Korrekturen gehören zu einem Website-Projekt. Sie sollten jedoch gesammelt, verständlich und auf die vereinbarten Ziele bezogen sein.



Muss eine Website möglichst schnell fertig werden?

Eine schnelle Umsetzung kann sinnvoll sein, wenn ein Unternehmen neu startet, eine Veranstaltung bevorsteht oder die bestehende Website nicht mehr funktioniert.

Geschwindigkeit darf jedoch nicht dazu führen, dass wichtige Inhalte fehlen oder ungeprüft veröffentlicht werden.

Eine unfertige Website kann einen schlechten ersten Eindruck vermitteln.

Typische Folgen von zu großem Zeitdruck sind:

  • Platzhaltertexte

  • ungeeignete Bilder

  • unvollständige Leistungsbeschreibungen

  • fehlende mobile Anpassungen

  • nicht getestete Formulare

  • unklare Kontaktmöglichkeiten

  • Fehler in rechtlichen Bereichen

  • fehlende Suchmaschinenoptimierung

Besser ist ein klarer Projektumfang, der realistisch umgesetzt werden kann.

Zusätzliche Bereiche können bei Bedarf später ergänzt werden, sofern die Website entsprechend vorbereitet ist.



Wie Unternehmen Verzögerungen vermeiden können

KMU können selbst viel dazu beitragen, dass die Erstellung der Website reibungslos verläuft.

Besonders hilfreich sind:

  • eine feste Ansprechperson

  • klare Ziele

  • frühzeitige Sammlung der Inhalte

  • schnelle Rückmeldungen

  • gebündelte Änderungswünsche

  • vollständige Zugangsdaten

  • rechtzeitige Terminplanung für Fotos oder Videos

  • klare Freigaben

  • frühzeitige Entscheidung über Funktionen

Auch ein realistischer Projektstart ist wichtig.

Wenn intern gerade eine besonders arbeitsintensive Saison beginnt, Mitarbeiter fehlen oder wichtige Entscheidungen noch offen sind, kann ein späterer Start sinnvoller sein.

Eine Website sollte nicht zwischen anderen Aufgaben irgendwie mitlaufen. Sie benötigt zumindest punktuell Aufmerksamkeit und Entscheidungen des Unternehmens.



Was passiert kurz vor der Veröffentlichung?

Vor dem Start wird die Website nochmals umfassend geprüft.

Dazu gehören unter anderem:

  • Rechtschreibung und Inhalte

  • Links

  • Formulare

  • mobile Darstellung

  • Kontaktinformationen

  • Navigation

  • Seitentitel

  • Meta-Beschreibungen

  • Bilder und ALT-Texte

  • Weiterleitungen

  • Impressum und Datenschutz

  • Domain und technische Einstellungen

Erst nach dieser Kontrolle sollte die Website veröffentlicht werden.

Auch nach dem Start ist eine kurze Nachkontrolle sinnvoll. Manche Funktionen oder Darstellungen lassen sich erst unter realen Bedingungen vollständig beurteilen.



Eine Website ist nach dem Start nicht für immer abgeschlossen

Mit der Veröffentlichung endet das Projekt, aber nicht die Entwicklung des Unternehmens.

Leistungen, Mitarbeiter, Öffnungszeiten und Anforderungen können sich ändern. Neue Inhalte kommen hinzu. Bestehende Bereiche werden angepasst.

Eine gut aufgebaute Website lässt sich deshalb später weiterentwickeln.

Kleinere Änderungen können häufig selbst vorgenommen werden. Größere Erweiterungen oder technische Anpassungen werden professionell umgesetzt.

Die Website muss dadurch nicht nach wenigen Jahren vollständig neu erstellt werden. Regelmäßige Pflege und gezielte Weiterentwicklung verlängern ihre Nutzungsdauer.



Wie lange dauert eine neue Website nun wirklich?

Die ehrliche Antwort lautet: so lange, wie es der tatsächliche Umfang und die vorhandene Vorbereitung erfordern.

Eine kompakte Website mit klaren Inhalten und schnellen Entscheidungen kann zügig umgesetzt werden. Ein umfangreicher Auftritt mit neuen Texten, Bildern, Funktionen und mehreren Entscheidern benötigt entsprechend mehr Zeit.

Eine seriöse Zeitplanung entsteht daher erst nach einem Briefing.

Entscheidend ist nicht, möglichst schnell irgendeine Website online zu stellen. Ziel ist ein professioneller Auftritt, der zum Unternehmen passt, verständlich funktioniert und langfristig verwendet werden kann.



Website-Projekte mit RGMarketing

RGMarketing entwickelt neue Websites für kleine und mittlere Unternehmen aus Vorarlberg, Liechtenstein, der Bodenseeregion und dem Raum Innsbruck.


Zu Beginn werden Ziele, Struktur, Inhalte und benötigte Funktionen gemeinsam geklärt. Dadurch entsteht ein realistischer Ablauf, der zum Unternehmen und zum tatsächlichen Projektumfang passt.


Je nach Bedarf können Webdesign, Texte, Foto- und Videoproduktion, Suchmaschinenoptimierung und technische Umsetzung miteinander verbunden werden.

Sie planen eine neue Website und möchten wissen, welcher Zeitrahmen für Ihr Projekt realistisch ist? In einem unverbindlichen Erstgespräch können Umfang, vorhandene Inhalte und die nächsten Schritte gemeinsam eingeschätzt werden.

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