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Schluss mit dem Flickenteppich: Warum Ihr Marketing 2026 eine Gesamtstrategie braucht

  • Raphael Grabher
  • 3. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Hand aufs Herz: Wie sieht Ihr aktuelles Marketing aus?



Vielleicht haben Sie eine Website, die vor drei Jahren erstellt wurde. Hin und wieder postet ein Mitarbeiter etwas auf Facebook. Und wenn gerade Budget übrig ist, schalten Sie eine Anzeige in der lokalen Zeitung.

Wenn Sie sich hier wiedererkennen, sind Sie in guter Gesellschaft. Viele Unternehmen in Vorarlberg betreiben Marketing nach dem Prinzip „Viel hilft viel“ oder „Wir machen halt mal was“. Doch im Jahr 2026 reicht das nicht mehr aus. Der Markt ist laut geworden. Wer heute isolierte Einzelmaßnahmen betreibt, verbrennt meistens nur Geld.

Warum der „strategische Rundumschlag“ – also die Verzahnung von Web, Foto, Video und Social Media – heute der einzige Weg zu nachhaltigem Erfolg ist, erfahren Sie in diesem Artikel.



Das Problem der „Insel-Lösungen“



Stellen Sie sich vor, Sie laden Gäste zu einer Party ein (das ist Ihre Werbung). Die Gäste kommen an, aber das Haus ist dunkel, die Tür klemmt und es gibt keine Musik (das ist Ihre Website). Die Gäste werden sich umdrehen und gehen.

Genau das passiert digital jeden Tag:

  • Sie machen tolle Instagram-Reels, aber der Link im Profil führt auf eine Website, die auf dem Handy nicht bedienbar ist.

  • Sie haben eine schicke Website, nutzen aber billige Stock-Fotos, die austauschbar wirken und kein Vertrauen aufbauen.

  • Sie schalten teure Google Ads, aber niemand findet Sie organisch, weil SEO ignoriert wurde.

Das Fazit: Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Wenn Foto, Video, Webdesign und Strategie nicht aus einer Hand kommen oder zumindest perfekt abgestimmt sind, verlieren Sie potenzielle Kunden genau an diesen Schnittstellen.




Was bedeutet „Ganzheitliche Strategie“ eigentlich?



„Strategie“ klingt oft nach teuren Beratern und dicken Papierstapeln. Dabei ist es ganz einfach. Eine ganzheitliche Strategie bedeutet lediglich, dass alle Ihre Maßnahmen auf ein gemeinsames Ziel einzahlen und optisch wie inhaltlich wie aus einem Guss wirken.


Für 2026 ruht eine erfolgreiche Strategie auf drei Säulen:



1. Das Fundament: Ihre digitale Zentrale (Website)


Social Media ist gemietetes Land. Der Algorithmus kann sich morgen ändern. Ihre Website gehört Ihnen. Sie muss der Ort sein, an dem alle Fäden zusammenlaufen.

  • Ist sie extrem schnell?

  • Funktioniert sie perfekt auf dem Smartphone („Mobile First“)?

  • Ist sofort klar, was Sie anbieten?


2. Der Treibstoff: Authentischer Content (Foto & Video)


Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Kunden spüren sofort, ob ein Foto echt ist oder aus einer Datenbank stammt.

  • Bewegtbild ist Pflicht: Kurze Videos (Reels, Shorts) transportieren Emotionen schneller als jeder Text.

  • Echte Einblicke: Zeigen Sie Ihr Team, Ihre Arbeit, Ihre Werkstatt. Das schafft Vertrauen, noch bevor der Kunde anruft.


3. Der Lautsprecher: Distribution (Social Media & SEO)


Der beste Content nützt nichts, wenn ihn niemand sieht. Hier greift die Strategie: Ein einzelnes Video wird nicht nur einmal gepostet. Es wird zum Blogbeitrag (für Google), zum Reel (für Instagram) und zum Newsletter-Inhalt (für Bestandskunden). Das nennt man Content-Recycling.




Warum Solo-Agenturen hier im Vorteil sind


Oft engagieren Firmen eine Agentur für die Website, einen Fotografen für die Bilder und einen Freelancer für Social Media. Das Ergebnis? „Stille Post“. Informationen gehen verloren, das Design bricht, die Strategie verwässert.


Hier liegt der massive Vorteil einer spezialisierten Solo-Agentur oder eines Partners, der diese Disziplinen vereint:


  1. Kurze Wege: Wer die Strategie plant, macht auch das Foto. Das Bild passt also garantiert zur Headline.

  2. Einheitlicher Look: Video, Web und Social Media sprechen dieselbe visuelle Sprache.

  3. Effizienz: Keine Abstimmungsmeetings zwischen drei verschiedenen Dienstleistern.


Bei RGMarketing setze ich genau auf diesen Ansatz. Ich sehe nicht nur das einzelne Foto, sondern weiß schon beim Abdrücken, wie dieses Bild später auf der mobilen Ansicht Ihrer Website wirken muss, um Verkäufe zu generieren.


Beispielbild für eine gute/schlechte Webseite - Fiktive Webseite!
Beispielbild für eine gute/schlechte Webseite - Fiktive Webseite!

Fazit: Hören Sie auf zu stückeln


2026 ist das Jahr der Konsistenz. Kunden sind kritischer geworden. Sie recherchieren online, vergleichen und suchen nach Authentizität.


Wenn Ihre Website "A" sagt, Ihr Instagram "B" und Ihre Broschüre "C", sind Sie raus. Nehmen Sie sich also die Zeit, einen Schritt zurückzutreten. Schauen Sie sich Ihren Auftritt aus der Vogelperspektive an: Passt das alles zusammen?


Mein Tipp für diese Woche: Öffnen Sie Ihre Website auf dem Handy und legen Sie Ihr aktuelles Firmenprospekt oder Ihre letzte Instagram-Story daneben. Wirkt das wie aus einem Guss? Wenn nicht, ist es Zeit für einen strategischen Kaffee.

 
 
 

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