Was kostet eine professionelle Website für ein KMU in Vorarlberg?
- Raphael Grabher
- vor 2 Tagen
- 6 Min. Lesezeit
Eine neue Website ist für viele kleine und mittlere Unternehmen eine wichtige Investition. Sie soll professionell aussehen, auf dem Smartphone funktionieren, bei Google gefunden werden und Interessenten möglichst schnell zu den passenden Informationen führen.
Eine der ersten Fragen lautet deshalb fast immer: Was kostet eine professionelle Website für ein KMU in Vorarlberg?
Eine einzige allgemeingültige Zahl wäre hier wenig hilfreich. Die tatsächlichen Kosten hängen davon ab, wie umfangreich die Website wird, welche Inhalte bereits vorhanden sind und welche Aufgaben bei der Umsetzung übernommen werden sollen. Eine kompakte Unternehmenswebsite benötigt einen anderen Aufwand als eine mehrsprachige Website mit individuellen Formularen, Blog, Buchungssystem oder mehreren Leistungsbereichen.
Warum sich die Kosten einer Website nicht pauschal nennen lassen
Eine Website ist kein fertiges Produkt, das bei jedem Unternehmen gleich aussieht und dieselben Funktionen erfüllt. Sie wird an die Ziele, Leistungen und Abläufe des jeweiligen Betriebs angepasst.
Ein Handwerksunternehmen benötigt beispielsweise andere Inhalte als ein Hotel, ein Gastronomiebetrieb oder ein IT-Unternehmen. Während bei einem Hotel Zimmer, Ausstattung, Lage und Anfragemöglichkeiten im Mittelpunkt stehen, muss ein IT-Dienstleister oft komplexe Leistungen einfach und verständlich erklären.
Auch die Ausgangslage ist entscheidend:
Gibt es bereits Texte und professionelle Fotos?
Ist eine klare Seitenstruktur vorhanden?
Muss ein bestehendes Erscheinungsbild übernommen werden?
Werden neue Formulare oder Funktionen benötigt?
Soll die Website später selbst bearbeitet werden?
Wird eine bestehende Website überarbeitet oder komplett neu aufgebaut?
Je mehr Fragen bereits vor Projektbeginn geklärt sind, desto effizienter kann die Umsetzung erfolgen.
Der Umfang der Website beeinflusst den Preis
Ein wesentlicher Kostenfaktor ist die Anzahl und Komplexität der benötigten Seiten.
Eine kleinere Unternehmenswebsite kann beispielsweise aus einer Startseite, einer Leistungsübersicht, einer Über-uns-Seite und einem Kontaktbereich bestehen. Bei anderen Betrieben sind zusätzliche Unterseiten sinnvoll, etwa für einzelne Leistungen, Standorte, Veranstaltungen, Karriereangebote oder häufig gestellte Fragen.
Dabei geht es nicht nur darum, wie viele Seiten erstellt werden. Auch der inhaltliche Aufbau spielt eine Rolle.
Eine Seite mit wenigen Textabschnitten und Bildern ist schneller umgesetzt als eine umfangreiche Leistungsseite mit verschiedenen Bereichen, Formularen, Animationen, Downloads und individuellen Elementen.
Eine gute Website sollte deshalb nicht möglichst groß werden. Sie sollte genau jene Inhalte enthalten, die potenzielle Kunden tatsächlich benötigen.
Individuelles Webdesign oder fertige Standardvorlage?
Auch die Gestaltung wirkt sich auf den Aufwand aus.
Eine vorgefertigte Vorlage kann einen schnellen Einstieg ermöglichen. Sie passt jedoch nicht automatisch zur Marke, zur Zielgruppe oder zu den vorhandenen Inhalten. Häufig müssen Farben, Schriften, Abstände, Bilder und ganze Seitenbereiche angepasst werden.
Bei einem individuell entwickelten Webdesign wird zuerst überlegt, wie das Unternehmen wirken soll und welche Informationen besonders wichtig sind. Anschließend werden Aufbau, Gestaltung und Nutzerführung darauf abgestimmt.
Das bedeutet nicht, dass jede Website möglichst ausgefallen sein muss. Gerade bei KMU ist ein klares, ruhiges und verständliches Design oft sinnvoller als eine Website mit zahlreichen Effekten.
Entscheidend ist, dass die Website zum Unternehmen passt und Besucher nicht von den eigentlichen Inhalten ablenkt.
Texte und Bilder sind ein wichtiger Teil des Projekts
Viele Unternehmen unterschätzen, wie stark die Qualität der Inhalte den Aufwand einer neuen Website beeinflusst.
Gute Webseitentexte müssen Leistungen verständlich erklären, Vertrauen schaffen und gleichzeitig so aufgebaut sein, dass sie online leicht gelesen werden können. Lange Textblöcke ohne Zwischenüberschriften sind dabei genauso problematisch wie sehr kurze Texte, die kaum Informationen liefern.
Auch Bilder spielen eine wichtige Rolle. Eigene Fotos vom Betrieb, vom Team, von Produkten oder von Projekten wirken meist persönlicher als beliebige Standardbilder. Sie müssen jedoch ausgewählt, bearbeitet und passend in die Website integriert werden.
Vor Projektbeginn sollte daher geklärt werden:
Wer liefert die Texte?
Müssen bestehende Inhalte überarbeitet werden?
Gibt es ausreichend geeignetes Bildmaterial?
Werden neue Fotos oder Videos benötigt?
Müssen Inhalte aus einer alten Website übernommen werden?
Wenn diese Aufgaben ebenfalls durch die Agentur übernommen werden, steigt der Projektumfang. Gleichzeitig wird das Unternehmen intern deutlich entlastet.
Funktionen und Formulare können den Aufwand erhöhen
Nicht jede Website besteht ausschließlich aus Text und Bildern.
Viele KMU benötigen zusätzliche Funktionen, zum Beispiel:
Kontakt- und Anfrageformulare
Bewerbungsformulare
Newsletter-Anmeldungen
Veranstaltungskalender
Blogbereiche
Buchungs- oder Reservierungsmöglichkeiten
Downloads
mehrsprachige Inhalte
Verbindungen zu externen Systemen
Ein einfaches Kontaktformular ist relativ schnell eingerichtet. Ein ausführlicher Anfrageprozess mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten, automatischen Bestätigungen und klaren Weiterleitungen benötigt deutlich mehr Planung.
Funktionen sollten deshalb nicht eingebaut werden, nur weil sie technisch möglich sind. Sie müssen einen konkreten Nutzen für das Unternehmen oder die Besucher bieten.
Mobile Optimierung ist kein optionaler Zusatz
Eine professionelle Website muss auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen funktionieren. Inhalte dürfen auf dem Smartphone nicht zu klein, unübersichtlich oder schwer bedienbar sein.
Bei der mobilen Optimierung werden unter anderem Abstände, Schriftgrößen, Bilder, Menüs, Buttons und Formulare angepasst. Elemente, die auf einem großen Bildschirm gut wirken, müssen auf einem Smartphone oft anders angeordnet werden.
Diese Anpassung benötigt Zeit und sollte von Anfang an Teil des Projekts sein. Eine Website ist nicht fertig, wenn sie nur auf einem Laptop gut aussieht.
Gerade für regionale Unternehmen ist die mobile Darstellung wichtig. Interessenten suchen häufig unterwegs nach Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Leistungen, Standorten oder einer schnellen Möglichkeit zur Anfrage.
SEO gehört bereits beim Aufbau der Website dazu
Suchmaschinenoptimierung beginnt nicht erst nach der Veröffentlichung.
Bereits bei der Planung sollten Seitenstruktur, Überschriften, Texte, Seitentitel, Meta-Beschreibungen und interne Verlinkungen berücksichtigt werden. Auch technische Punkte wie Ladezeiten, Bildgrößen und eine saubere mobile Darstellung beeinflussen die Qualität der Website.
Für ein KMU aus Vorarlberg kann zusätzlich die regionale Ausrichtung wichtig sein. Begriffe wie Vorarlberg, Montafon, Bodenseeregion, Liechtenstein oder der konkrete Standort sollten jedoch nur dort eingesetzt werden, wo sie inhaltlich wirklich passen.
Eine Website wird nicht automatisch besser gefunden, nur weil Ortsnamen möglichst oft wiederholt werden. Die Inhalte müssen verständlich, relevant und auf die tatsächlichen Leistungen des Unternehmens abgestimmt sein.
Kann die Website später selbst bearbeitet werden?
Viele Unternehmen möchten Öffnungszeiten, Texte, Bilder, Blogbeiträge oder Veranstaltungen später selbst aktualisieren.
Mit einem System wie Wix Studio ist das grundsätzlich möglich. Welche Inhalte sinnvoll selbst bearbeitet werden können, sollte bereits während der Erstellung festgelegt werden.
Einfache Änderungen sind häufig gut selbst umsetzbar. Dazu gehören beispielsweise:
Texte austauschen
Bilder ersetzen
neue Blogbeiträge veröffentlichen
Veranstaltungen ergänzen
Kontaktdaten anpassen
Bei größeren Veränderungen am Design, an der Seitenstruktur, an Funktionen oder an der mobilen Darstellung ist professionelle Unterstützung meist sinnvoller. Kleine Änderungen können sonst unbeabsichtigt Auswirkungen auf andere Bildschirmgrößen oder Seitenbereiche haben.
Eine gute Lösung besteht deshalb oft aus einer Website, die selbst gepflegt werden kann, kombiniert mit Unterstützung bei größeren Anpassungen.
Welche laufenden Kosten entstehen nach der Veröffentlichung?
Neben den Kosten für die Erstellung können laufende Ausgaben entstehen. Dazu gehören je nach Lösung beispielsweise:
Domain
Website- oder Hosting-Paket
zusätzliche Anwendungen oder Funktionen
Wartung und technische Kontrolle
regelmäßige Änderungen
laufende SEO- oder Inhaltsbetreuung
Diese Kosten sollten bereits im Angebot transparent angesprochen werden. So weiß das Unternehmen nicht nur, was die Erstellung kostet, sondern auch, welche Ausgaben später regelmäßig anfallen können.
Eine Website ist außerdem kein Projekt, das nach der Veröffentlichung für viele Jahre vollständig unverändert bleiben sollte. Leistungen, Teams, rechtliche Hinweise, Technik und Erwartungen der Nutzer entwickeln sich weiter.
Regelmäßige kleinere Aktualisierungen sind meist sinnvoller als ein kompletter Neustart nach mehreren Jahren.
Warum sehr günstige Websites langfristig teuer werden können
Ein niedriger Einstiegspreis wirkt auf den ersten Blick attraktiv. Entscheidend ist jedoch, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind.
Fehlen eine klare Struktur, mobile Anpassungen, professionelle Texte oder grundlegende SEO-Einstellungen, muss später häufig nachgebessert werden. Auch eine Website, die intern nur schwer bearbeitet werden kann, verursacht zusätzlichen Aufwand.
Beim Vergleich verschiedener Angebote sollte deshalb nicht nur der Endpreis betrachtet werden.
Wichtige Fragen sind:
Welche Seiten sind enthalten?
Wer erstellt oder überarbeitet die Inhalte?
Ist die mobile Optimierung berücksichtigt?
Sind Formulare und Funktionen enthalten?
Werden grundlegende SEO-Einstellungen vorgenommen?
Gibt es eine Einschulung?
Welche laufenden Kosten entstehen?
Was passiert bei späteren Änderungen?
Ein übersichtliches Angebot sollte diese Punkte nachvollziehbar darstellen.
Was kostet eine professionelle Website nun konkret?
Der Preis ergibt sich aus dem tatsächlichen Aufwand. Eine kompakte Unternehmenswebsite mit vorhandenen Inhalten ist günstiger als ein vollständig neuer Auftritt mit individueller Struktur, neuen Texten, Bildproduktion, mehreren Unterseiten und speziellen Funktionen.
Deshalb ist ein kurzes Erstgespräch meist der sinnvollste Ausgangspunkt. Dabei können Ziele, Umfang, vorhandene Inhalte und gewünschte Funktionen geklärt werden.
Erst danach lässt sich seriös einschätzen, welche Leistungen notwendig sind und welche Kosten entstehen.
Neue Websites für KMU mit RGMarketing
RGMarketing entwickelt neue Websites für kleine und mittlere Unternehmen aus Vorarlberg, Liechtenstein, der Bodenseeregion und dem Raum Innsbruck.
Im Mittelpunkt stehen ein klarer Aufbau, eine moderne Gestaltung, verständliche Inhalte und eine Website, die auch auf mobilen Geräten funktioniert. Je nach Projekt können Planung, Webdesign, Texte, Foto- und Videoinhalte sowie die technische Umsetzung miteinander kombiniert werden.
Dabei soll keine unnötig große Website entstehen. Ziel ist ein digitaler Auftritt, der zum Unternehmen passt, wichtige Fragen beantwortet und langfristig weiterverwendet werden kann.
Sie planen eine neue Website oder möchten Ihren bestehenden Auftritt grundlegend überarbeiten? In einem unverbindlichen Gespräch können Umfang, Anforderungen und die nächsten Schritte gemeinsam geklärt werden.

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